Autor: Juan R. Sánchez

  • Achtung: Vorsicht „Experten-Abzocke!“

    Achtung: Vorsicht „Experten-Abzocke!“

    Wo man nur hinschaut: „Experten“

    Auf allen Social-Media-Plattformen gibt es Experten, die Dir helfen wollen, sichtbarer zu werden, abzunehmen, mehr und besseres oder überhaupt Storytelling zu betreiben, besser mit Deinem Leben klarzukommen, fitter zu werden, u.s.w.

    Das ist auch gut so. Du brauchst schließlich Mentoren, die Dich weiterbringen, gerade in Veränderungssituationen, die Dir täglich um die Ohren schlagen und Du nicht weißt, wie Du sie anpacken sollst.

    Eine solche Situation ist z.B. wenn Du digital Kunden gewinnen willst. Dann machst Du Dich auf die Suche und findest unzählige „Experten“.

    Gefühlt ist jeder 2. ein Experte in irgendwas. Viele von ihnen sind serös, noch viele mehr sind einfach nur „Dampfplauderer“, die „nichts auf der Platte“ und keinen Plan haben, geschweige denn eine Struktur bieten. Die Slogans lauten immer ähnlich: Ich helfe XYZ dabei…

    Sie scheinen alle das gleiche Seminar absolviert zu haben, dass sie von jetzt auf gleich zu „Experten für irgendetwas“ macht!

    Und da geht es los: Wie willst Du die Spreu vom Weizen trennen? Du hast keine Anhaltspunkte und genau das wissen diese „Dampfplauderer“!

    Einige sind leicht zu entlarven. Sie schreiben Dir eine Nachricht z.B. auf LinkedIn, wie: Hallo Juan, ich hoffe, ein respektvolles Du ist für Dich in Ordnung. Ich helfe Trainer und Coaches dabei, auf LinkedIn sichtbarer zu werden. Wann können wir uns über Deine Situation unterhalten?

    Diese kannst Du sofort ignorieren. Sie fallen sofort mit der berühmten „Tür in Haus“ und zeigen Dir:
    Sie interessieren sich nur für ihr Geschäft. Dein Geschäft ist ihnen fremd und interessiert sie nicht. Sie machen alles das, was Du als Verkäufer: in nicht machen solltest, wenn Du seriös Kunden gewinnen willst.

    Andere machen das wesentlich subtiler. Sie rufen Dich z.B. nach einem Webinar an, ob teilgenommen oder nicht und verwickeln Dich in ein Gespräch. Sie tun so, als würden Sie Dein Geschäft verstehen. Wenn Du dann sagst, Du willst noch darüber nachdenken, bauen Sie Druck auf: „Was passiert, wenn Du heute nicht startest?“ „Warum hast Du es denn bisher nicht geschafft (vielleicht, weil ich gerade damit beginne?)?“ „Wie lange willst Du das noch vor Dir herschieben?“, u.ä.

    An dieser Vorgehensweise ist nicht viel auszusetzen. Das ist halt, in gewissen Rahmen Biss, den Vertriebler: innen brauchen.

    Und dann: Sie versprechen Dir das Blaue vom Himmel:

    • Du machst sofort Umsätze 🤑😢
    • Du hast so viele Leads, dass Du Leute einstellen musst 💰
    • Die Investition spielst Du in einem Monat wieder rein 💸
    • Wir begleiten Dich und führen Dich Schritt für Schritt zum Erfolg 🧑‍🤝‍🧑

    Aber die Realität, das Produkt, die Leistung sehen anders aus:

    • Du bekommst den Zugang zu deren Videos (falls vorhanden)
    • Sie erklären Dir, was Du machen musst, aber nicht wie es technisch geht 😢
    • Du bekommst Hausaufgaben, die Du machen soll, wirst jedoch damit alleingelassen 😢😢
    • Es wird kein konkretes Beispiel von Anfang bis Ende durchgespielt, wie man es in einem professionellen Training oder Workshop durchführen würde 😢😢😢

    Zuerst hast du Geduld. Du redest Dir ein, dass es Zeit braucht (Zeit, die Du teuer bezahlst). Dann beginnst Du zu zweifeln. Immer mehr. Du wartest. Es wird nicht besser. Du suchst das Gespräch. Bekommst nur, wenn überhaupt, Antworten über Social Media (meistens WhatsApp). Wenn Du das dann beklagst und um Hilfe bittest, wirst Du mit Aussagen wie: „Ich dachte, Du hättest das begriffen!“ oder „Du musst machen, was wir Dir sagen. Dann funktioniert das auch!“ oder „Wir besprechen das beim nächsten Call!“ Du wirst mit diesen „Tot-Schlag-Argumenten“ erfolgreich zum Schweigen gebracht und zum Weitermachen manipuliert. Sie verunsichern Dich! Sie Machen Dich klein!
    Sie nehmen Dir Deine Leichtigkeit!

    Diese „Dampfplauderer“ wissen: Du wirst Dich nicht öffentlich äußern, da Du schon soviel Geld investiert hast und es Dir unangenehm ist, das zuzugeben. Das nutzen sie aus.

    Dann kommen sie mit ihrem Upsell. Sie melken Dich, ihre Cashcow, weiter. Mit weiteren guten Worten bringen sie Dich dazu weiter zu investieren, z.B. mit Aussagen wie: „Für 15 TEUR übernehmen wir die Umsetzung für Dich und Du machst Umsätze von 50 TEUR oder 100 TEUR oder wir arbeiten umsonst. Du brauchst Dich um nichts zu kümmern. Mehr Sicherheit geht nicht! Wie klingt das für Dich?“ Einige schöpfen wieder neue Hoffnung und lassen sich darauf ein. Ein großer Fehler. Erfahrungsgemäß wird es nicht besser.

    Hier verdient nur einer: der „Experte oder Mentor für was-auch-immer!“

    Etwas Besseres kann diesen Dampfplauderern nicht passieren: Digitale Produkte, faktisch ohne Widerrufsrecht, verunsicherte Kunden, die manipulierbar sind, oft weitermachen und so ihr Geld aus dem Fenster werfen.

    Die Folge: Du verdienst keinen Euro, sondern schmeißt Dein hart verdientes Geld aus dem Fenster und verschuldest Dich und musst Dir das Geld für die nächste Rate zusammenleihen 😢😢😢😢

    Es gibt aber auch die anderen, seriösen Mentoren. Die, die Dir sofort zeigen, was geht. Ich hatte bei einem Anbieter, innerhalb von 6 Stunden einen kompletten Funnel aufgebaut. Mit vollständiger Landingpage, E-Mailfunnel mit den entsprechenden E-Mails und Plattform. Mit Begleitung und Feedback. Donnerwetter! Das sind Profis! Mit denen kann man arbeiten!

    Meine Empfehlung für Dich: Wenn Du Dich weiterqualifizieren und dabei erfolgreich sein willst, lass Dir zeigen, wie der jeweilige Anbieter arbeitet.

    Bestehe auf einen 14-tägigen Probe-Workshop oder ähnlich. Du musst am eigenen Leib erfahren, dass Dir die Zusammenarbeit etwas bringt.

    Du musst erleben, wie sie mit Dir arbeiten. Probiere es aus, wie bei einer Probefahrt. Lass Dich nicht unter Druck setzen. Seriöse Anbieter haben das nicht nötig. Wenn das nicht möglich ist, solltest Du Dir genau überlegen, ob Du diesen Vertrag wirklich eingehen willst.

    Inzwischen habe ich so manche Tragödie gehört, mit viel Frust und Verzweiflung. Diese „Dampfplauderer“ schädigen den Ruf seriöser Trainer, Coaches und Mentoren, die hervorragende Arbeit liefern. Und das dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Basta!

    Wenn ein darauf spezialisierter Anwalt helfen kann oder Ideen dazu hat, bitte melden. Da gibt es sicher einiges zu tun.

    Wie siehst Du das?

    Welche positiven und/oder negativen Erfahrungen hast Du gemacht?

    Schreib mir Dein Kommentar dazu.

    Juan R. Sánchez

    https://swiy.co/topsellerstrategie

    #Veränderung #Erfolg #Identifikation #Einstellung #Strategie #Topseller #Hybridlearnsystem #Motivation #Mentoring #Entwicklung #Leadership #Verkauf #Vertrieb #Innendienst #Aussendienst #Stress #Burnout #Sinn

  • Hör auf damit, Deine Zeit mit Kunden zu verschwenden, die nicht kaufen wollen oder können?

    Hör auf damit, Deine Zeit mit Kunden zu verschwenden, die nicht kaufen wollen oder können?

    Hör auf damit, Deine Zeit mit Kunden zu verschwenden, die nicht kaufen wollen oder können?

    👉 Du beschäftigst Dich noch mit Kunden, die ein Angebot wollen und damit Deine Zeit blockieren, zur Angebotsbesprechung und Abschluss regelrecht von Dir gejagt werden müssen und am Ende kommt ein „Wir besprechen das Angebot intern noch mal und dann melden wir uns“ raus?

    👉 Du führst noch Gespräche, in denen Du viele gute Ideen, Anregungen und Lösungen lieferst und wenn es zum Abschluss kommt, heißt es „Ich muss mir das noch mal überlegen“?

    👉 Du ärgerst Dich immer noch darüber und weißt nicht, wie Du zukünftig mit diesen Interessenten umgehen sollst, um mehr Zeit für Deine „echten“ Kunden und Interessenten gewinnen?

    Du bist nicht allein!

    Über solche Fälle habe ich mich und andere auch schon geärgert. Ein Pitch bei einem bekannten Mobilfunkanbieter. Alle haben einen Zeitslot von 45 Minuten. Bei solchen Veranstaltungen wird man oft das Gefühl nicht los, dass die Entscheidung schon längst gefallen ist und man nicht wirklich eine Chance hat. Oder bei einem großen Konstruktionsbüro, bei dem die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass am Ende die Lösung aus der Zentrale favorisiert wird. Viel Zeit und Geld für eine geringe Chance. 😳

    Dabei war ich davon überzeugt, den einen oder anderen als Kunden zu gewinnen. Genau deshalb habe ich sie in meinem CRM-System die ganze Zeit über mitgeschleppt. Am Ende blieb nur der schwache Trost: „Na ja, ich war wenigstens dicht dran.🫤“

    Als ich mich mal wieder über diese Interessenten ärgerte, erkannte ich, wie falsch dieser Gedanke war und traf eine Grundsatzentscheidung. Diese veränderte alles. Plötzlich, fast wie von Zauberhand, hatte ich mehr Zeit für echte Interessenten, die ich leicht zu Kunden machte.

    Es war ganz einfach. Es brauchte nicht viel – nur ein wenig Denkarbeit.

    Meine Gespräche wurden im Handumdrehen besser, kürzer und effizienter und Tada 📣:
    Ich hatte weniger Aufwand, mehr Aufträge und mehr Zeit für „echte“ Interessenten. Meine Reisekosten sanken und mein Auftragsvolumen stieg.

    Außerdem war ich weniger gehetzt und mir ging es einfach rundum besser. Gelassenheit machte sich breit. Das war es wert!

    Wie ist es bei Ihnen? Geht es Ihnen ähnlich?

    Welche Wege hast Du aus diesem Dilemma gefunden?

    Wie hast Du es geschafft, da herauszukommen?

    Schreib mir Deine Erfahrungen hier als Kommentar. Ich bin gespannt.

    Und wenn Du wissen willst, wie ich es geschafft habe, dann lass uns reden. Gerne verrate ich Dir, wie ich es geschafft habe. Spare Dir diese Fehler. Du wirst garantiert überrascht und begeistert sein, wie einfach es ist.

  • Warum Wertschätzung verkommt und wir dabei die Gaffer sind

    Warum Wertschätzung verkommt und wir dabei die Gaffer sind

    Warum Wertschätzung verkommt und wir dabei die Gaffer sind

    Ich kann es nicht mehr hören: Wertschätzung

    Der Eine hat sie nicht, der Andere bekommt sie nicht!

    Mangelnde Wertschätzung hier, mangelnde Wertschätzung da. Als Trainer und Coach für Führung und Vertrieb höre ich immer wieder Aussagen wie:

    • „Meine Führungskraft wertschätzt mich nicht.“
    • „Ich werde nur kritisiert.“
    • „Unsere Werte stehen nur auf dem Papier.“
    • „Ich fühle mich nicht verstanden.“
    • „Unsere Führungskräfte interessieren oder kümmern sich nicht um uns.“

    👉 Führungskräfte beklagen das Einfordern von Wertschätzung nahezu bei jeder Gelegenheit.

    Einerseits ist es schlimm, wenn Führungskräfte gibt, die wenig Führungskompetenz und Empathie in ihrem Führungsalltag zeigen. Aber jede Medaille hat zwei Seiten.

    Ich habe oft den Eindruck, dass Wertschätzung als eine Einbahnstraße erlebt wird. Ähnlich wie der Begriff Kritik, der negativ besetzt ist, ist Wertschätzung ausschließlich „positiv“ besetzt ist. Genau hier liegt m.E. das Problem: die individuelle Bewertung beider Begriffe.

    Im Laufe der Jahre hat sich eine falsche Interpretation oder ein falsches Verständnis eingebürgert. Das führt zu Begehrlichkeiten, die später zu zweifelhaften und unumstößlichen Ansprüchen werden.

    Unter Wertschätzung in Organisationen verstehen wir im Allgemeinen: „Aufmerksamkeit und Interesse zu zeigen bzw. besitzen sowie Respekt und wohlwollendes Feedback geben“. Diese Geisteshaltung – vor allem zunächst von der Unternehmensführung – ist die Basis für eine gute und fruchtbare Unternehmenskultur.

    „Wenn Werte nicht geschätzt werden, dann gehen sie unter.“ (Frank H. Sauer (Das große Buch der Werte 2019, S.180)

    Mitarbeiter, die eine große Wertschätzung 🏆 von ihrem Arbeitgeber bekommen, erfahren sogar einen medizinischen Effekt: Der Körper schüttet vermehrt Glückshormone aus.

    Der Effekt ist immer wieder beeindruckend:

    • Die Welt um uns herum sieht plötzlich viel positiver und freundlicher aus.
    • Wir fühlen uns entspannt und blühen richtig auf.
    • Das Ergebnis ist intrinsische Motivation: Wir sehen Möglichkeiten, wo andere Risiken sehen.

    Was machen wir daraus? Zu wenig!

    Damit werden wahrscheinlich alle einverstanden sein. Wir dürfen jedoch nicht die andere Seite der Medaille vergessen. Aufmerksamkeit bedeutet u.a. den Blick für das Geleistete haben, „im Guten wie im Schlechten“ (das kennen Sie, wenn Sie verheiratet sind oder an einer Hochzeit teilgenommen haben).

    Oft ertappe ich meine Teilnehmer: innen, Führungskräfte und Mitarbeiter:innen: innen dabei, wie sie „Schön-Wetter-Feedback“ geben. Es wird versucht, jedes noch so „in homöopathischen Dosen“ gefundene positive Verhalten positiv zu hervorzuheben.

    Das nicht gelungene Verhalten wird ausgeklammert. Wir vermeiden Kritik, wie der Teufel das Weihwasser. Wir wollen es uns nicht mit dem Kollegen oder Mitarbeiter verscherzen. Aber wäre es wirklich, das zu erwartende Ergebnis?

    ➡️ Was und wie werden wir auf diese Weise lernen?
    ➡️ Können wir gute Vorbilder sein?
    ➡️ Wie wollen wir auf diese Weise Resilienz aufbauen?

    Es kann nicht sein, dass wenn eine Führungskraft oder Mitarbeiter:innen ihren Kolleg:innen oder seinen Mitarbeitenden für eine nicht zufriedenstellende Leistung ein entsprechendes Feedback gibt, dies als mangelnde Wertschätzung erlebt wird und am nächsten Tag den „gelben Schein“ vorlegt. Unternehmen mit einer solchen Feedbackkultur bleiben weit hinter Ihren Möglichkeiten.

    Führen braucht einerseits, die Fähigkeit unsere Mitarbeiter:innen angemessenes Feedback zu geben. Auf der anderen Seite benötigt es das Feedback aufnehmen. Das gemeinsame und richtige Verständnis, in diesem Fall, von den Begriffen Feedback, Wertschätzung und Kritik.

    Nicht zuletzt ist Feedback eng mit Wertschätzung verknüpft und umfasst sowohl Anerkennung als auch Kritik.

    Problematisch ist, dass diese Begriffe oft für die Unzufriedenheiten der Mitarbeiter:innen herhalten müssen. Ebenfalls problematisch ist, dass Selbstverständlichkeiten zu oft besonders hervorgehoben werden. Es ist nicht verwunderlich, dass die Begriffe Feedback, Wertschätzung und Kritik verwässert werden, nichts mehr wert sind und inflationär gehandelt werden? Kann Feedback so auf Dauer ernst genommen werden?

    Die Frage darf nicht sein: „Sage wir es?“, sondern: „Wie sagen wir es?“

    Wenn Sie das Gefühl haben, dass das bei Ihnen so ist, sollten Sie für ein gemeinsames Verständnis sorgen.

    ❶ Machen Sie allen Beteiligten klar, was diese Begriffe für Sie, im Unternehmen bedeuten, wie Sie sie verstehen und verstanden haben möchten.
    ❷ Leben Sie es vor! Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!
    ❸ Beenden Sie die „Schönwetter-Feedback-Kultur“.  Geben Sie angemessenes Feedback. Wenn Sie mit den Leistungen nicht einverstanden sind, geben Sie Ihr wohlwollendes und aufbauendes Feedback, z.B.: „Frau/Herr Muster, Sie sind diesmal hinter Ihren Leistungen geblieben. Ich hätte erwartet, dass Sie xyz in der vorgesehenen Zeit ohne Unterstützung schaffen. Das hat mich überrascht, da ich das von Ihnen nicht kenne. Ich weiß, dass die Situation schwierig für Sie ist, aber ich traue es Ihnen zu.“

    💡 So können wir Unzufriedenheiten benennen, ohne den Anderen zu nahezutreten. Darüber hinaus ermutigen wir zu mehr Leistung. Klingt gut und funktioniert auch.

    Selbstverständlichkeiten, wie z.B. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Kollegialität, usw. sollten das bleiben, was sie sind: Selbstverständlichkeiten! Und als solche behandelt werden. Erkennen Sie diese Eigenschaften an.

    So schwer ist es nicht, oder? Nun müssen Sie vom Wissen zur Umsetzung zu kommen. Genau hier scheitern viele Vorhaben.

    Erleben Sie auch ein falsches Verständnis von Wertschätzung, Feedback und Kritik?

    Was unternehmen Sie dagegen? Wir sind keine Zauberer, aber hervorragende Coaches, die Sie bei dieser Veränderung begleiten können.

    Lassen Sie uns reden. Nehmen Sie sich die Zeit und vereinbaren Sie Ihr Gespräch mit uns:

    Minuten, die sich für Sie lohnen.

    Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.

    Juan R. Sánchez
    Inhaber

    #Veränderung #Erfolg #Identifikation #Einstellung #Strategie #Topseller #Hybridlearnsystem #Motivation #Mentoring #Entwicklung #Leadership #Verkauf #Vertrieb #Innendienst #Aussendienst #Stress #Burnout #Sinn

  • Ohne Verkauf geht nichts – BASTA!

    Ohne Verkauf geht nichts – BASTA!

    Ohne Verkauf geht nichts – BASTA!

    Für mich ist Social Selling eine gute Möglichkeit, Zeit und Geld bei der Akquisition neuer Kunden und deren Qualifizierung zu sparen. Eines von vielen Vertriebswerkzeuge, die in jedem Unternehmen vorhanden sein sollten.

    Bei so viel Social Selling ist man geneigt zu vergessen, dass der Auftrag immer noch geholt werden muss. Das geht per Social Selling nur bedingt. Bei erklärungsbedürftigen Gütern ist es schon eine andere Sache. Da steht das persönliche Gespräch im Vordergrund. Da muss es „Menscheln“. Spätestens hier merken wir: Social Selling ist nur die Hälfte des Weges. Ist die neue Sau durchs Dorf getrieben, bleibt die Frage: Wie fangen wir sie ein?

    Ohne Verkäufer: innen geht es nicht!

    Na klar, jetzt müssen die Verkäufer: innen ran! Auch die Verkäufer: innen finden dabei völlig neue Situationen vor: die Kunden informieren sich online, sie wissen, was sie wollen, sie haben Ihre Leistungen mit denen des Wettbewerbs verglichen, offene Fragen wurden, soweit möglich, digital beantwortet und nun suchen sie das persönliche Gespräch. Die bekannte Analysephase aus dem normalen Verkaufsprozess hat sich verändert und die Verkäufer: innen sind gut beraten, wenn Sie das auch tun und sich anpassen. Wer jetzt noch Verkaufsgespräche nach herkömmlichen Methoden führt, wird seinem Erfolg hinterherlaufen und Aufträge verlieren!

    Es lohnt sich für Unternehmen, in Vorleistung zu gehen und ihre Mitarbeiter: innen auf diese neue Situation gut vorzubereiten.

    Da muss eine neue Strategie her. Eine konkrete und erfolgversprechende Verkaufsstrategie, die den veränderten Marktbedingungen gerecht wird und Ihnen Ihre Erfolge sichert. Mit folgender Vorgehensweise haben meine Kunden und ich unsere Abschlüsse steigern können:

      1. Zunächst müssen wir uns die veränderte Situation bewusst machen und unsere Einstellung reflektieren. Wir müssen Social Selling/Buying als Chance verstehen: Es ist unser Verkaufsturbo!
      2. Dann schauen wir uns die Kunden und Interessenten an: Wie weit sind sie vorqualifiziert? Bei welchen besteht eine realistische Abschlusschance? Welche sind davon bereit zu kaufen? Wie können wir diese ansprechen? Können wir diese Ansprache delegieren? Diese und andere wichtige Fragen führen zu richtigen Entscheidungen.
      3. Wir entwickeln unsere konkrete Fragestrategie. Wir müssen kluge Fragen stellen und nicht in unsere altbekannten Verhaltensmuster verfallen. Es ist wichtig, die richtigen Fragen auszuwählen, um die gewünschte Wirkung zu erreichen. Das besondere, im Vergleich zu unserem bisherigen Vorgehen ist, dass wir uns nicht mit Fragetechniken, sondern mit Frageabsichten befassen. Diese Frageabsichten sind:
        Probleme der Kunden kennenlernen. Probleme sind der Grund, warum wir da sind. Wir sollten sie kennen.
        Die Auswirkungen dieser Probleme für den Kunden zu reflektieren und bewusst zu machen. Kunden sind sich oft nicht Ihrer dringenden Probleme und deren Auswirkungen bewusst. Hier müssen wir unbedingt helfen. Das ist die wichtigste Frageabsicht.
        Fragen nach dem Kundennutzen stellen, sodass die Kunden Ihren Nutzen selbst formulieren und erkennen. Das hat eine wesentlich stärkere Wirkung, als wenn wir den Kundennutzen formulieren.
        Fragen nach dem Abschluss. Hier ist es wichtig, die Fragen so zu stellen, dass die Kunden den Abschluss mit ihrer Antwort selbst einleiten
      4. Die konkrete Abschlussstrategie: Die Blaupause für unseren Erfolg. Das ist am Ende das Ergebnis für unsere Arbeit: unsere individuelle, konkrete Abschlussstrategie.

    Das sind genau die Inhalte, die Sie in unseren TOPSELLER Strategie Webinaren und Coachings lernen und anwenden. Wenn sie noch keines besucht haben, sollten Sie es tun.
    Viele unserer Kunden sind bereits damit erfolgreich. Kommen Sie einfach dazu.

    Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen bis dahin eine gute Zeit. Bleiben Sie und Ihre Liebsten gesund.

    Juan R. Sánchez
    Inhaber

    PS: Und denken Sie dran: Ohne Verkauf geht nichts!

    #erfolg #strategie #topseller #verkauf #vertrieb #innendienst #aussendienst #motivation

  • Wettbewerbsvorteile

    Wenn Sie nach Wettbewerbsvorteilen suchen 🔍,

    gehen Sie in Ihr Unternehmen und schauen Sie sich um 👀.

    Da laufen Sie, Ihre WETTBEWERBSVORTEILE! 🏁

    Einzigartig, Unnachahmlich, und Kopiergeschützt:

    Ihre Mitarbeiter💁‍♂️💁🏽‍♀️💁🏼  und Kollegen!

    Ihnen allen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund. 

    Juan R. Sánchez
    Inhaber

    #Identifikation #Motivation #Vertrieb #Innendienst #Aussendienst

  • Les Paul Cherry Sunburst

    Meine 59´er Les Paul Cherry Sunburst

    Meine letzten 3 Geburtstage 🎂  haben wir in einem sehr kleinen Rahmen, im engsten Familienkreis, gefeiert. Nach unserem schweren Verkehrsunfall war mir nicht mehr danach, groß zu feiern.

    Dieses Jahr sind wir zu unserer Tochter gefahren und haben mit ihr gemeinsam, meinen Geburtstag gefeiert. In kleinem Rahmen wie gesagt. Meine kleine Familie hatte sich etwas ausgedacht und vorbereitet.

    Es waren Tage der Vorbereitung, in denen ich „Intervall-Küchen-Verbot“ hatte. Die Küche war für mich weiträumig abgesperrt. Es sollte mir nicht gelingen den kleinsten Blick in die Küche zu werfen. Die einzige Möglichkeit war, mit einer Drohne vor das Küchenfenster zu fliegen. Aber selbst das gelang nicht, da der Vorhang zugezogen war.

    Bei unserer Tochter angekommen herrschte plötzlich sehr geschäftiges Treiben. Ich wurde in einen anderen Raum gebracht und durfte erst nach einer halben Stunde wieder zurück zu den anderen.

    „Happy birthday to you, happy birthday to you…“

    Wie immer zum Geburtstag, der Klassiker. Und dann sah ich sie:

    Da lag sie! Eine 59´er Les Paul Cherry Sunburst. Unverkennbar, zuckersüß und „Handcrafted & Made in Berlin.“ Wunderschön! 

    Ich konnte es kaum glauben. Das war ein sehr wunderschönes Geschenk. Außergewöhnlich und individuell.

    Les Paul Cherry Sunburst

    Aber das Beste Geschenk hatte ich schon: 

    Sie! Meine Familie! Wie sie sich für mich engagieren. Wie sie mich mögen und lieben. Und dann, diese schönen Gesten, wie diese zum Geburtstag. Ich bin froh, meine Familie zu haben.

    Wenn ich manchmal ein Tief habe, hilft es mir, wenn ich an meine Familie denke. Dann weiß ich plötzlich warum ich Dinge tue, warum ich meine Arbeit mache und für wen. Mein Gehirn schüttet Glückshormone 🎈 aus und ich erkenne wieder einen Sinn. Das ist meine Motivationspille. Sie verlassen sich auf mich und ich weiß plötzlich, dass ich ranmuss. Für mich, immer wieder eine schnell wirkendende Motivationspille. 💊

    Ich kann Sie alle nur einladen: suchen Sie sich etwas wofür Sie „leben“ mit dem sie große Emotionen verbinden. Es kann alles sein. Es gibt dafür keine Regel, außer die, dass es etwas ist, dass Emotionen in Ihnen auslöst, wie z.B. Menschen, die Sie brauchen, für die Sie da sein sollten und einen Sinn für Sie hat.

    Für andere da zu sein, ist ein tolles Gefühl. Da hat Ihr Handeln einen Sinn. Immer wenn Sie „down and out“ sind, dann denken Sie an das wofür Sie leben. Das wird Ihr Turbo aktivieren. Und plötzlich sind Sie stark und haben wieder Antrieb. Das wird zu Ihrer Motivationspille, die immer wirkt!

    Meine Motivationspille ist meine Familie.

    Was ist Ihre Motivationspille 💊̼? 

    Was hilft Ihnen, wieder aus Ihren „Motivationsgulli“ heraus zu kommen?

    #Motivation #Einstellung #Identifikation #Erfolg #Veränderung

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim schenken und dem Beschenkten, viel Freude damit. 

     

     

    Juan R. Sánchez
    Inhaber

    PS: Die 59´er Les Paul Cherry Sunburst sah nicht nur gut aus, sie schmeckte noch besser.

  • Anerkennung

    Schon unsere Omas wussten es:

    „Etwas Gutes gibt wieder etwas Gutes!“

    Ein ONLINE COACHING kann wie ein Turbo für die Motivation Ihrer Mitarbeiter wirken. Damit drücken Sie als Arbeitgeber Ihre Anerkennung🏆 aus. Ganz sicher wollen Sie das aus mehreren Gründen tun:

    👉 Wer Anerkennung von seinem Vorgesetzten erfährt, fühlt sich    
         wertgeschätzt

    👉 Wer Wertschätzung erfährt, ist motivierter und ist bereiter über seine
         Grenzen hinaus zu gehen

    👉 Die Mitarbeiter fallen nicht aus, wenn sie ein ONLINE COACHING buchen

    Es lohnt sich für Unternehmen, in Vorleistung zu gehen und ihren Mitarbeitern einen ONLINE COACHING zu spendieren.

    Mitarbeiter, die eine große Wertschätzung 🏆 von ihrem Arbeitgeber bekommen, erfahren sogar einen medizinischen Effekt: Der Körper schüttet vermehrt Glückshormone aus.

    Der Effekt ist immer wieder beeindruckend: Die Welt um uns herum sieht plötzlich viel positiver und freundlicher aus. Wir fühlen uns entspannt und blühen richtig auf. Das Ergebnis ist intrinsische Motivation: Wir sehen Möglichkeiten, wo andere Risiken sehen.


    EOC Gutschein

    Es sprechen aber noch mehr Gründe dafür, den Mitarbeitern hin und wieder etwas Gutes zu tun – ganz ohne Gegenleistung. Mitarbeiter, die wenig Anerkennung und Wertschätzung von ihrem Arbeitgeber erhalten, neigen eher dazu, schlechtere Leistungen zu bringen:

    ➥ Die Identifikation mit dem Arbeitgeber sinkt

    ➥ Die Wechselbereitschaft steigt

    ➥ Sie flüchten sich in die innere Kündigung

    Schenken Sie ihren Angestellten die verdiente Anerkennung. Sie werden sich respektiert fühlen und merken, dass sie einen sinnvollen Beitrag für ihr Unternehmen leisten.

    In stressigen Zeiten können Sie mit Mitarbeitern rechnen, die gern Überstunden machen, wenn es nötig ist, ohne sich auszubrennen. Sie wissen, dass ihr Arbeitgeber ihnen für ihren Einsatz dankbar ist.

    Ende gut, alles gut: Alle haben was davon und der Effekt ist nachhaltig.

    Wie teilen Sie Ihren Mitmenschen Ihre Anerkennung mit?


    Zum Gutschein

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim schenken und dem Beschenkten, viel Freude damit. 

     

     

    Juan R. Sánchez
    Inhaber

    #Veränderung #Erfolg #Identifikation #Einstellung #Strategie #Topseller #Hybridlearnsystem #Motivation #Mentoring #Entwicklung #Leadership #Verkauf #Vertrieb #Innendienst #Aussendienst #Stress #Burnout #Sinn

  • Tiny little habits

    Wie Sie Ihre Gewohnheiten verändern

    Wir haben viele und manchmal lästige Gewohnheiten, die nicht loswerden. Wir kennen sie zwar und wollen sie nicht aber sie verfolgen uns. Wie Sie Ihre lästigen Gewohnheiten loswerden und durch neue ersetzen, erfahren Sie in diesem Video. Sie werden staunen, wie einfach es ist, wenn Sie es wollen. Sie brauchen nur der Anleitung zu folgen. Viel Erfolg dabei. Juan Sánchez 

    Transcript

    Kennen Sie die Technik Tiny little habits oder wie Sie ihr Verhalten ändern und lästige Gewohnheiten garantiert ausschalten? In diesem Video zeige ich Ihnen wie es geht. Sie werden danach ihre Gewohnheiten ändern können, sofern Sie es wünschen. Ohne Anstrengung und immer wieder. Und wissen Sie was, es klappt!

    Wenn Ihnen die Quicktipps gefallen und helfen, denken Sie bitte daran uns ihren Daumen zu geben, die Glocke zu aktivieren und gleichzeitig den Kanal abonnieren. So sind Sie immer auf dem laufenden und verpassen kein Video. Schreiben Sie mir auch in die Kommentare, wie es für Sie funktioniert hat und für welche Themen Sie sich noch Quicktipps wünschen. Ich werde mein Bestes tun um Ihnen dann die Videos nachzureichen. Ich freue mich auf ihre Rückmeldungen. Ja, wir wissen alle wie schwierig es ist Gewohnheiten zu ändern im Allgemeinen sagt man, dass man neues verhalten zwischen 40 und 60 mal wiederholen muss damit dieses verhalten zur Gewohnheit wird und sozusagen in „Fleisch und Blut“ übergeht. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht aber vielen fällt es sehr schwer neues verhalten bis zu 60 mal bewusst anzuwenden. Ob es um Sport geht oder das Buchprojekt oder die gesunde Ernährung: es ist einfach schwer dran zu bleiben. Sie kennen das. Der Klassiker: Silvester, mit dem neuen guten Vorsätzen. Sie nehmen sich vor abzunehmen, stress zu reduzieren, einen Onlinekurs zu absolvieren, endlich mehrmals die Woche joggen zu gehen aber dieses Jahr, dieses Jahr mache ich es wirklich. Kennen Sie das? Wir haben also zu Beginn die besten Vorsätze und den Willen, diese Vorhaben umzusetzen und dann erfasst uns die Realität ihr Abnehmprojekt beginnt mit der berühmten Ausnahme die so später zu Regel wird. Ich fange morgen damit an wirklich, wirklich also diesmal aber wirklich. Wir kennen das. Und dann kommen die Empfehlungen von den Experten: „Sie müssen dranbleiben. Sie müssen daran glauben. Sie müssen dranbleiben. Sie müssen den Vorsatz treffen. Sie müssen sich einen Termin eintragen.“ Unendlich viele Ratschläge, die allesamt zwar gut gemeint sind aber am Ende nicht wirklich helfen. Sie kennen die Situation: man will sich mehr mit seiner Familie beschäftigen und will nur noch diese kurze E-Mail beantworten ja und dann überraschenderweise dauert dann doch etwas länger als geplant, Sie wollen das Projekt Digitalisierung angehen aber die Realität, Ihr Tagesgeschäft erfasst Sie wie eine welle und reißt Sie mit und Sie verlieren ihr Vorhaben aus dem Blickfeld. Sie fallen in Ihr altes Verhaltensmuster zurück. Mit Tiny little habits machen Sie damit Schluss. Damit können Sie Ihr verhalten nachhaltig und konsequent ändern. Ich fürchte, Sie können ihren Erfolg nicht mehr verhindern. Schauen wir uns an, wie die Technik Tiny little habits in drei Schritten funktioniert und Sie es zukünftig schaffen, Ihr verhalten nachhaltig zu ändern. 1. wir definieren das Neue zielgenau und dosieren das vorsichtig. Wir müssen schnell Erfolge sehen, denn das funktioniert nur wenn wir genau wissen was wir ändern wollen und uns dabei nicht übernehmen. Denn wenn die erfolge ausbleiben, verlieren wir die Lust und das war´s dann. Also das neue verhalten genau definieren und bewusst dosieren: was werden wir langfristig ändern, wie oft und wie viel. 2. eine passende alte Gewohnheit finden. Die Verhaltensänderung gelingt uns wesentlich leichter, wenn wir das neue gewünschte verhalten an eine vorhandene Gewohnheit knüpfen. Dann pasSiert alles automatisch, da wir später nicht mehr darüber nachdenken und manchmal ist Denken, genau die Falle. Wir gewöhnen uns so leicht an das neue verhalten und haben endlich Erfolg mit der Umsetzung. Ja und 3. Wir loben uns für das Erreichte und dadurch schaffen wir Anerkennung für unseren Erfolg und wollen mehr. Schauen wir uns ein konkretes Beispiel an. Wir wollen mehr Sport machen. Das ist eine Willenserklärung. 1. Wir definieren das neue zielgenau und dosieren es vorsichtig. Sie erinnern sich: wir brauchen schnelle Erfolge sonst verlieren Sie die Lust. Also, wie werden wir konkret mehr Sport machen? Wir beginnen mit fünf Liegestützen. Jeden Morgen. Das ist konkret und leicht zu schaffen, wenn Sie nicht gerade zwei gebrochene schultern haben. 2. eine passende alte Gewohnheit finden. Wir wissen nun, dass das neue Verhalten, die fünf Liegestütze uns leichter gelingen, wenn wir das neue, gewünschte Verhalten an eine vorhandene Gewohnheit knüpfen. Also, wir werden die fünf Liegestütze direkt nach dem aufstehen und während wir auf den ersten Kaffee warten durchführen. Ja, und 3. Anschließend loben wir uns für das erreichte. Wir haben uns für die erfolgten fünf Liegestütze so nach dem Motto: „Yes, das hat geklappt! Superklasse! Ich wusste, du schaffst es.“ Und belohnen uns gleich mit dem ersten Kaffee. Und wissen Sie was? Der schmeckt richtig gut. Dadurch schaffen wir Anerkennung für das gerade für das erreichte. Nehmen wir ein zweites konkretes Beispiel an. Sie wollen Stress reduzieren. Also, 1. Ich werde ab heute meinen Stress reduzieren, indem ich, wenn ich das Büro verlasse, keine beruflichen E-Mails bis zum nächsten Morgen, nach den fünf Liegestützen lesen oder beantworten werde. Wir können auch zwei vorhaben miteinander verknüpfen. Das ist konkret und leicht umsetzbar. 2. Eine passende alte Gewohnheit finden. Es beginnt mit der Heimfahrt, Gewohnheit oder sobald ich den Schlüssel in die Wohnungstür stecke und aufschließe und meine Aktentasche abgelegt habe. Ja, und 3. Anschließend lob ich mich für das Erreichte am nächsten Morgen, so wie ich mich für das erreichte, also: „Ja, du hast es geschafft. Das ist super. Das hat geklappt. Du hast deine E-Mails nicht angerührt bis heute morgen.“ Und auch hier schaffen Sie wieder Anerkennung für das Erreichte. Im Laufe der Zeit werden Sie die Anzahl der Liegestütze erhöhen und ohne Anstrengung weitere durchführen können. Sie werden kein schlechtes Gewissen mehr im Umgang mit ihren E-Mails haben. Ihre Familie wird mehr von Ihnen haben und Sie erreichen ihr Ziel, stress zu reduzieren mit Leichtigkeit. Wenn Sie diese drei Schritte konsequent umsetzen, können Sie ihren Erfolg nicht verhindern. Diese Technik funktioniert mit jedem Verhalten das Sie ändern möchten. Das ist das schöne: ob Sie nun mehr delegieren wollen oder Besprechungen moderieren oder was auch immer es ist. Ich habe diese Technik anfangs unterschätzt. Sie kommt „klein und süß“ daher aber als ich mich darauf eingelassen habe, war ich überrascht wie einfach es geht. Heute mache ich jeden Morgen 30 Liegestütze. das sind im Jahr 10950. Überlegen Sie mal, das ist mehr, als so mancher Sportler schafft. Also, wie ist es mit Ihnen? was halten Sie von den Tiny little habits? Probieren Sie es aus! Sie werden die Erfahrung machen, dass diese Technik sehr leicht und gut umzusetzen ist. Ja, und jetzt sind Sie dran. Also, viel Erfolg damit und noch was: denken Sie an den Daumen, die Glocke und abonnieren Sie den Kanal und hinterlassen Sie mir doch eine Nachricht in den Kommentaren, wie es mit den Tiny little habits geklappt hat. Ich würde mich freuen. Viel Erfolg bei der Umsetzung aber noch viel viel viel mehr Spaß wünsche ich Ihnen mit den Tiny little habits. Bis zum nächsten Mal.

  • Was wenn der Kunde nein sagt

    Was, wenn der Kunde „Nein“ sagt?

    Auszug aus: TOPSELLER Tools

    Da haben Sie viele Gespräche mit Ihren Kunden geführt und beim Abschlussgespräch sagt er trotzdem „Nein“. Dann ist es Aufgabe der Topseller, den Auftrag dennoch zu holen. Mit ein wenig Psychologie, Selbstbewusstsein und Technik klappt das sehr oft: Sie holen dennoch den Auftrag. In dem Videobeitrag erkläre ich Ihnen, wie das genau funktioniert. Viel Spaß und Erfolg.

    Transcript

    Kommen wir nun zu ihrer extra Lektion: Was, wenn der Kunde immer noch nicht ja sagt?

    Das ist nicht weiter tragisch. Das kann passieren. Ist zwar nicht so schön aber gut, es gibt da immer noch Möglichkeiten, die Sie haben und die Sie in jedem Fall immer wieder nutzen sollten.

    Sie sollten auf keinen Fall, sich mit dem „Nein“ zufriedengeben und dann von dannen ziehen. Sondern hier sollten Sie dann nochmal sich ins Zeug legen und wie Sie das machen können, das zeige ich Ihnen hier.

    Wenn der Kunde immer noch nicht ja sagt, das ist für manche Verkäufer der absolute Obergau. Da wissen viele nicht: Ja, was mache ich jetzt? Wie geht es nicht weiter? Und so weiter und so fort. Also keine Panik. Es gibt da hervorragende und sehr elegante souveräne Möglichkeiten.

    Sie müssen in jedem Fall eines wissen: wenn ihr Kunde immer noch mich ja sagt, ist das Ihr „Moment in time“. Hier zeigen Sie ihre perfekte Einstellung für ihr Unternehmen, für ihr Produkt, für den Kunden und vor allen Dingen, nicht zuletzt zu sich selbst. Jetzt haben Sie die Möglichkeit zu glänzen. Also, das ist nochmal on Top, so das Krönchen auf der Haube oben drauf. Also, das ist dann ihre Chance. das ist Ihr Moment.

    Wenn der Kunde immer noch nicht „Ja“ sagt, dann geben Verkäufer in solchen Situationen sehr häufig einfach auf. Sie begnügen sich damit und dann versuchen Sie nun noch mal anzurufen, was sich dann als schwierig gestaltet im Alltag und verlieren, möglicherweise den Auftrag.

    Hier machen Topseller genau weiter und kämpfen um den Auftrag. Also, hier geben Topseller sich nicht geschlagen. Sie müssen sich vorstellen, das ist so als würde beim Topseller jetzt die Turboklappe aufgeben. Also, bisher war das alles normal Standard für einen Topseller und jetzt mach er die Turboklappe auf und jetzt heißt es anschnallen, denn jetzt geht es ans Eingemachte und das wie gesagt also sehr sehr elegant und ohne großartiges Brimborium.

    Ihre Einstellung und Wirkung sind jetzt gefordert. Bleiben Sie ruhig und gelassen. Hier zeigen Sie Ihre Klasse als Topseller. Also, es gibt keinen Grund nervös zu werden. Also, wir haben immer noch kein „Nein“. Also, das ist zwar ein „Nein“, was wir haben aber mit dem können wir noch arbeiten. Das ist noch nicht das absolute „Nein“, die absolute Ablehnung. Auch das ist ein Kaufsignal! Das müssen Sie immer wissen.

    So lange der Kunde redet, solange der Kunde sich beklagt, solange der Kunde Einwände bringt, sind das immer Kaufsignale. Also, es gibt keinen Grund nervös zu werden. Dann hat der Kunde entweder noch Zweifel oder Sie haben den Abschluss zu schwach eingefädelt. Also, zu unverbindlich sind Sie noch geblieben. Also, das müssen Sie dann beim nächsten Mal ein bisschen stärker bekräftigen. In dieser Phase, wenn Sie ihr Verkaufsgespräch hervorragend geführt und alle Widerstände ausgeräumt sind, dann ist der Abschluss nicht mehr zu verhindern. Und jetzt ist es wichtig, dass Sie weitermachen. Und das müssen Sie stehen können. Also, hier für solche Situationen werden Sie bezahlt. Das ist Teil ihres Gehalts.

    Die Leute die so etwas nicht stehen können, ja die sind dann eben halt nicht richtig an dem Platz. Für diese gibt es dann einen anderen Platz, könnte was anderes sein. Aber hier können Sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Wie gesagt: dafür werden Sie bezahlt. Genau für diese extra Meile kriegen Sie ihr Geld, Ihr variables Gehalt oder festes Gehalt, was auch immer oder ihre Provisionsbeteiligung was auch immer Sie auch bekommen, das ist Teil ihres Gehaltes.

    Also, stimmt der Kunde immer noch nicht zu, was ja wie wir schon festgestellt haben passieren kann, dann bleiben Sie in jedem Fall ruhig und gelassen. Lassen Sie das „Nein“ wirken. Fassen Sie noch einmal kurz den Nutzen des Kunden zusammen. Wirklich nur kurz und lassen Sie sich ihre Zusammenfassung mit einem „Ja“ quittieren.

    Ist das geschehen, beantwortet der Kunde ihre Zusammenfassung mit z.B.: „Ja, das stimmt.“ Dann antworten Sie: „Dann können wir den Auftrag unterzeichnen“, und warten wieder die Zustimmung des Kunden ab.

    Kommt eine positive Bestätigung des Kunden, dann gehen Sie ohne zu zögern sofort zum Abschluss. Das heißt, Sie nehmen ihren Auftragsblock, Sie nehmen ihre Auftragsbestätigung raus, wie auch immer das in ihren Unternehmen gehandhabt wird und legen das dem Kunden vor, gehen dass mit ihm gemeinsam durch und dann am Ende sagen Sie: „Hier bitte, fehlt nur noch die Unterschrift und dann können wir loslegen.“

    Also, so einfach. Jetzt haben Sie ja die Phase schon hinter sich. Das heißt, jetzt ist es nur noch eine Formsache. Der Kunde hat bestätigt, ihre Zusammenfassung bestätigt, der hat positiv geantwortet und dann können Sie sofort, ohne zu zögern also, da brauchen Sie nicht mehr großartig irgendetwas zu erklären: „Ja weil das macht keinen Sinn, jetzt noch länger zu warten. Das bringt ja gar nichts.“ Damit bringen Sie weitere Gesichtspunkte ins Spiel und das lenkt dann ab also, das verwirrt möglicherweise. Bleiben Sie konsequent. Machen Sie so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig und das bedeutet für Sie: sofort ohne zu zögern zum Abschluss zu gehen!

    Wenn Sie das soweit gemacht haben, dann ist der Auftrag im Sack und dann ist die Sache soweit klar. Aber es kann ja passieren, dass der Kunde dann nochmal darauf sagt: „Ja, das ist alles richtig aber wissen sie was, rufen Sie uns in zwei Wochen noch mal an,“ Das kann schon mal passieren. Mir zum Beispiel, ist es schon mal passiert, als ich mit einem Verkäufer mitgefahren bin. Und der Verkäufer, dann am Ende bei der Zusammenfassung dann sagte: So lieber Kunde, Sie haben also alles. Sie haben, das ist alles soweit in Ordnung, Sie haben es ja gerade auch bestätigt, dann lassen Sie uns doch den Auftrag jetzt unterzeichnen. Was halten Sie davon? „Rufen Sie mich, rufen Sie mich in zwei Wochen noch mal an.“ Also, sowas passiert. Das ist gar nicht so weit hergeholt.

    Also, wenn so etwas passiert, dann fragen Sie nach: „Lieber Kunde, wenn ich Sie richtig verstehe, ist das die richtige Lösung für Sie.“ Warten Sie kurz auf ein „Ja“ oder eine Zustimmungsgeste, wie ein Kopfnicken und dann fragen Sie anschließend: „Was wäre denn in zwei Wochen anders als heute?“ Diese Frage stellen Sie so kurz und knapp. nach dem Fragezeichen haben Sie dann, absolute Funkstille. Sie sagen dann nichts mehr und warten auf die Reaktion des Kunden. Also, was wäre in zwei Wochen anders? Fragezeichen! Punkt! Gucken. Blickkontakt halten. Also, nicht anstarren, das brauchen wir nicht aber blickkontakt halten. Wie gesagt, das ist für Sie kein Grund nervös zu werden, weil es Alltag ist. Es für Sie normales alltägliches Business! Dann warten Sie.

    Sie müssen wissen, hier haben Sie noch alle Chancen, wie wir gerade festgestellt haben. Ein wenig Kunden Psychologie an der Stelle, aber auch nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich: der Kunde schiebt seine bereits unbewusst getroffene Entscheidung noch einmal auf. Solche Entscheider haben einen sehr hohen Bedarf an Sicherheit Sie wollen auf keinen Fall die falsche Entscheidung treffen möglicherweise haben Sie schon festgestellt, dass Sie mit dieser Lösung gut vorankommen und dass sie funktioniert aber wie gesagt es könnte ja irgendwo noch etwas verborgen sein. Der Kunde braucht also die Gewissheit, dass sich in zwei Wochen nichts an der Entscheidung ändern würde. Sie muss dann immer noch getroffen werden und jetzt muss eine kluge und einfache Frage her und die haben wir gerade gestellt.

    Also, was wäre in zwei Wochen anders? Lassen Sie dem Kunden Zeit für seine Antwort. wenn er zum Beispiel sagt: „Es wäre nichts anders“, dann lassen Sie eine kurze Pause und stellen selbstsicher fest: „Ja, dann hält uns nichts ab den Vertrag heute zu unterzeichnen“ und holen wieder ihr Auftragsbuch, die Auftragsbestätigung hervor, was auch immer Sie in ihrem Unternehmen für gegeben halten das tun Sie dann hier aber Sie machen den Abschluss in jedem Fall. Beobachten Sie dabei ihren Kunden aufmerksam. Er wird entweder mit dem Kopf nicken oder Ihnen anderweitig zustimmen.

    Uns muss eine Sache klar sein: wenn wir uns in die Lage des Kunden versetzen, der trägt sich die ganze Zeit mit einer Entscheidung, das ist immerhin ein Budget in einer entsprechenden Größenordnung und da soll auf keinen Fall irgendetwas schieflaufen. Solange er kann wird er diese Entscheidung vor sich herschieben und diesen sack Zement diese Last auf seinen Schultern, die wird er mit sich rumschleppen. Was glauben Sie, was passiert, wenn Sie ihm helfen diese Last loszuwerden? Der Kunde wird dann erleichtert sein und wird dann sagen: „Okay, jetzt ist es raus. Jetzt ist die Entscheidung getroffen. Und Sie kennen doch dieses Gefühl, wenn das Thema schon einmal besprochen worden ist, wenn es raus ist, wenn alles gesagt ist und dann hat man ein reines Gewissen. Man ist erleichtert, oder? Kennen Sie das? Und so ähnlich geht es den Kunden.

    Also, machen Sie den Sack zu. Lassen Sie sich da nichts mehr erzählen und machen Sie den Sack zu. Gehen Sie ohne zu zögern zum Abschluss. Also nochmal: also bloß nicht bloß kein Gesprächsgeplänkel wieder anfangen oder so was, sondern Sie gehen ohne zu zögern direkt zum Abschuss und bleiben Sie entspannt. Bleiben Sie gelassen auch das ist für Sie eine völlig normale Situation.

    Ja, und dann ist es irgendwann mal Zeit, auf Wiedersehen zu sagen. Und in dieser Situation erhalten Sie keine großen Vorträge mehr. Sie beglückwünschen sich zur erfolgreichen Zusammenarbeit, wünschen sich gegenseitig das beste und dann wie gesagt dann verabschieden Sie sich höflich. Sie bedanken sich noch einmal für das vertrauen und das war’s dann.

    Was Sie auf keinen Fall machen ist, dass Sie da noch einmal anfangen, irgendwie etwas zu erzählen, weil Sie so erleichtert sind und sich so freuen, dass Sie den Kunden so toll finden und am liebsten mit ihm noch ein bisschen kuscheln würden, vor Dankbarkeit. Also, das ist nicht Topseller. Leute, das machen wir nicht. Sie gehen dann, so schnell wie möglich. Verlassen Sie die Bühne. Ganz ganz easy. Seneca sagte einmal: „es gibt einen Punkt an jedem Gespräch, an dem das was du weiterhin sagst, besser sein muss, als dein Schweigen gewesen wäre.“ Dann hören Sie sich das nochmal ein paarmal bei sich an. Oder wie Dieter Nuhr das mal gesagt hat: manchmal ist es besser, einfach das hat er gesagt, die Klappe ode Fresse, wie auch immer einfach den Mund zu halten. Das war’s. dann fahren Sie in ihr Büro und lösen die Realisierung des Auftrags aus. Informieren Sie die entsprechenden Abteilungen und vielleicht, wenn der Auftrag groß genug ist, gibt es ja einen Grund zu feiern, dann intern bei sich, und machen Sie auch das.

    Also, bis dahin alles super gelaufen oder? Sie sehen, das ist gar nicht so schwierig und das hat auch nichts damit zu tun, dass man zum Topseller geboren sein muss. Also, das ist reine Fleißarbeit. Reine Übung. Reine Arbeit, die man macht und die macht man einmal oder zweimal und dann ist man da drin und dann wiederholt sich dieser Aufwand nicht noch einmal. Also, nicht in der tiefe. Dann werden Sie am Rand hier, das eine oder andere Finetunen und das ist im Grunde genommen alles.

    #Persönlichkeitsentwicklung #Strategie #TOPSELLER #Verkauf #Verkaufserfolg #Verkaufstraining

  • Gottseidank nur Knochenbrüche

    In eigener Sache

    Gottseidank nur Knochenbrüche. Es hätte schlimmer kommen können.

    Am 11.09.2018 (ein bemerkenswertes Datum), war von einer Sekunde zur anderen alles weg: als hätte jemand bei uns den Stecker🔌gezogen.

    Meine Frau und ich waren auf dem Weg zur Bank um Geld einzuzahlen. In einer 30´er Zone, als wir auf unserer Vespa auf eine leere Kreuzung fuhren: Peng!

    Als ich aufwachte lag ich auf der Kreuzung. Blaulicht und Sanitäter um mich herum. Ich erkundigte mich nach meiner Frau, der es scheinbar etwas besser ging als mir. Dann wurde es wieder dunkel.

    2 Tage später, auf der Intensivstation, wachte ich wieder auf. Meine Frau war da und erzählte mir was passiert war. Wir hatten einen schweren Verkehrsunfall💥 als wir mit unserem Motorroller in eine leere Kreuzung fuhren und jemand uns, mit hoher Geschwindigkeit in einer 30´er Zone die Vorfahrt nahm.

    Meine Frau trug ein Korsett 🎽 um die Schulter, die gebrochen war aber ambulant behandelt werden konnte. Was ist mit mir, fragte ich. Sie klärte mich auf: Ich war schwer verletzt, hatte 2 gebrochene Schultern, 6 gebrochene Rippen, mein linker Oberschenkel hätte 3 komplizierte Frakturen, die noch operiert werden mussten.

    Spätestens jetzt wurde mir klar: Das dauert länger! 🌦

    Die Situation war schlimm. Ich würde lange nicht arbeiten können und meine Aufträge bedienen, die uns für die nächsten Jahre ernähren sollten. Ich musste sie fast alle abgeben.

    Trotzdem war ich dankbar: es waren nur Knochenbrüche. Ich würde mit der Zeit wieder der „Alte“ werden können, dachte ich. Es hätten ja auch Kopfverletzung oder etwas an der Wirbelsäule sein können und ich wäre womöglich zum Pflegefall geworden. Gottseidank nur Knochenbrüche. Gottseidank. Ich hatte also sehr viel Glück 🍀 im Unglück.

    Zuhause lief alles weiter. Meine Frau war ja auch verletzt und musste den Haushalt regeln, ihrer Arbeit nachgehen und für den Unterhalt sorgen. Schließlich hatten wir auch 2 Kinder, die versorgt werden mussten. Es war schwer. Aber Sie hat es irgendwie geschafft. Ich konnte nur im Krankenhaus liegen und nichts tun. Es war frustrierend.

    Wie sich später heraus stellte, fehlten 700 Euro von dem Geld, das wir einzahlen wollten. Irgendjemand hatte sich bedient.

    Aber wenn ich manchmal dachte, wir Menschen wären rücksichtslos, gleichgültig, egoistisch und würden nur an uns selbst denken, wurde ich eines Besseren belehrt.

    Ich hatte nicht nur Glück 🍀 mit meinen Verletzungen, sondern auch mit den Menschen, die mich Pflegten und versorgten.

    Unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit und Hingabe sie mich behandelten und sich um mich sorgten, trotz der vielen anderen Patienten.

    Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an die Pfleger*innen und Ärzt*innen denke. Auch am Unfallort der Mann, der darauf bestand, mir den Helm nicht abzunehmen und sich mit einem anderen anlegte, der das tun wollte.

    Natürlich gibt es schlechte Menschen aber es gibt noch viel mehr Gute. Die sind nur nicht so laut 📢 wie die anderen.

    Und an diejenigen, die Deutschland so verteufeln: Es ist manchmal beschämend, wie ein Land wie Deutschland manche Bereiche wie Verwaltung, Politik und öffentliches Leben regelt. Das ist sicher so.

    Andererseits gibt es Bereiche, die funktionieren. Ich bin froh, die Versorgung hier gehabt zu haben und nicht in einem anderen Land auf einer Kreuzung aufgewacht zu sein. Ich bin froh die Pandemie hier in Deutschland zu erleben und nicht z.B. in Italien oder Spanien. Denken Sie da nur an den Anfang der Pandemie.

    Wir müssen doch immer die Relationen sehen, in denen wir uns bewegen. Wie gesagt: Es könnte noch schlimmer kommen. Was nicht als Entschuldigung verstanden werden und für ein „weiter so“ stehen soll.

    Ganz im Gegenteil! Ich habe auch gelernt 🙇🏻‍♂️, dass wir besser sind 💪, als wir denken. Wenn wir mehr auf einander achten, etwas mehr Rücksicht und Verantwortung übernehmen, schaffen wir alles.

    Apropos „Verantwortung übernehmen“: Die Frau, die uns die Vorfahrt nahm, hat sich nie bei uns gemeldet. Keine Karte, Kein Anruf, kein: “Es tut mir leid, was Ihnen passiert ist.“ Selbst während unserer Gerichtsverhandlung, hat sie uns keines Blickes gewürdigt und (vergebens) versucht, sich als Opfer darzustellen. Was soll man dazu sagen.

    Inzwischen geht es mir wieder besser und ich kann mein Business langsam wieder aufbauen. Es geht voran. Ein tolles Gefühl wieder vor Teilnehmern in den Trainings und Studenten in der Hochschule stehen zu können.

    Danke an alle, die mir geholfen haben, bei mir waren und noch sind. Ich habe viel von euch gelernt. Ihr habt alle einen Platz in meiner „Hall of Fame“ in meinem Herzen 💗. Ihr habt mich überrascht. An euch nehme ich mir ein Beispiel.

    Danke für alles! Bleibt gesund.

    Juan R. Sánchez

    PS: Ich wollte mir das schon lange von der Seele schreiben.

    #Vorfahrt #Verantwortung #Rücksicht #Hilfe #Unfall