Autor: Juan R. Sánchez

  • Leadership vs Management

    Kennen Sie Menschen die in Ihnen die Sehnsucht entfachten etwas Außerordentliches zu schaffen? Oder kennen Sie doch eher die Verwalter, die Ihnen immer Vorgaben machten?

    Das Thema Leadership vs Management wird oft diskutiert. Und es ist immer wieder die selbe Frage: Management vs. Leadership? Was ist besser?

    Weder noch! Das eine ist von dem anderen nicht zu trennen.

    Man muss es ganzheitlich sehen. Das eine kann nicht ohne dem anderen. Vielmehr ist es so, dass in bestimmten Situationen Leadership gefordert ist und in anderen wiederum die Kompetenzen eines Managers gefragt sind. Nicht die Rolle ist gefordert, sondern die Situation stellt die Anforderung auf die wir entsprechend (sofern der Fall gegeben ist) reagieren müssen. Management lernt man. Es ist eine fachlich-methodische Kompetenz. Leadership lebt man vor allem.

    Vielen Führungskräften fällt es schwer Leadership zu leben. Diesen möchten wir mit diesem Beitrag einen Einstieg in das Thema geben.

    Unsere Tipps für angehende Führungskräfte, die Ihr Leadership entwickeln wollen:

    Oft steigen Mitarbeiter nicht auf weil Sie für die neue Führungsaufgabe qualifiziert sind, sondern weil sie außerordentliches geleistet haben und man ihnen so die Anerkennung aussprechen möchte. Außerordentliche Leistungen anzuerkennen ist ein Muss. Auf diese Weise jedoch, wenn der Mitarbeiter nicht für die neue Führungsaufgabe qualifiziert ist, wird das Unglück geradezu herauf beschworen. Schlimmer wird es für alle Beteiligten, wenn der Mitarbeiter in der neuen Führungsposition von den Kollegen nicht akzeptiert wird. Dann wird die neue Herausforderung, die so schön begann, schnell zur Qual.
    Grundsätzlich empfehlen wir, diesen Mitarbeiter richtig auf seine neue Aufgabe vorzubereiten. Ihre Personalentwicklung ist sicher dazu in der Lage ein geeignetes Führungskräfteentwicklungsprogramm zu entwickeln. Ich mach´ Leadership will schließlich gelernt sein.

    Leadership Tipp 1. Vertrauen schenken!

    Vertrauen ist der Anfang von allem! Sie begegnen Ihren Mitarbeitern stets positiv! Wie geht es Ihnen, wenn Sie ständig kontrolliert werden? Trauen Sie Ihren Mitarbeitern zu, ihre Arbeit richtig zu machen. Sie werden es Ihnen mit Motivation und guten Leistungen danken.

    Leadership Tipp 2. Gemeinsam klare Ziele definieren

    Besprechen Sie die Ziele mit Ihren Mitarbeitern. Nutzen Sie z.B. die SMART-Regel. Das wird Ihnen helfen eine klare Orientierung für beide Seite zu schaffen. Achten Sie darauf, dass die Ziele realistisch und weder zu hoch noch zu niedrig angesetzt sind. Die Gefahr der Demotivation droht. Ziel sollen fordern, jedoch nicht über- oder unterfordern. Ziele sind untauglich, wenn sie nicht ernst genommen werden weil sie als unrealistisch empfunden werden.

    Leadership Tipp 3. Fordern und Fördern

    Lassen Sie Ihre Mitarbeiter an ihren Herausforderungen wachsen. Lassen Sie sich ihren Weg zum Ziel beschreiben. Ihre Mitarbeiter wissen am besten, wie sie ihr Ziel erreichen können. Interessieren Sie sich dafür und begleiten Sie sie auf diesem Weg, indem Sie sich hin und wieder danach erkundigen und notfalls helfen.

    Leadership Tipp 4. Geben Sie richtiges Feedback.

    In den meisten Unternehmen wird definitiv zu wenig Feedback gegeben. Obwohl es bekannt ist, wird dieses Werkzeug wenig eingesetzt. Kein Wunder, denn so einfach ist das leider nicht. Feedback geben will gelernt sein. Richtig eingesetzt motiviert es mehr als Geld. Wenn sie Feedback geben, achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter dies als ehrlich empfindet. Verhindern Sie, dass Ihre Mitarbeiter Dienst nach Vorschrift machen.

    Feedback sollte direkt und Zeitnah erfolgen.
    Beschreiben Sie Ihre Beobachtung, die zum Feedback geführt hat.
    Bewerten Sie nicht. Senden Sie Ich- Botschaften. Beschreiben Sie Ihr Gefühl bei der Beobachtung.

    Leadership Tipp 5. Mit Fehlern konstruktiv umgehen.

    Fehler passieren. Ein Auftrag wir verloren, ein Gespräch geht schief, das falsche Produkt wurde bestellt. Jeder hat das schon mal erlebt. Ohne Fehler kein Erfolg! Einer meiner Lehrer sagt einmal zu mir: Fehler sind deine Freunde. Aus Fehlern lernt man. Auch Cicero wusste: Einen Fehler zu machen, ist lernen. Den gleichen Fehler ein wiederholen, ist eine Tragödie. Auch hier ist Feedback wichtig. Wenn ein Mitarbeiter fahrlässig handelt und dadurch ein Fehler verursacht, braucht es Feedback. Wenn sie die o.g. Regeln befolgen sollte es gelingen, die Demotivation des Mitarbeiters zu verhindern. Dabei sollten Sie direkt auf den Punkt kommen und sagen worum es geht. Viele meiner Kollegen empfehlen hier, mit etwas positiven anzufangen. Das grenzt meiner Meinung nach an Beleidigung von Intelligenz. Der Mitarbeiter merkt schnell was Sie vorhaben. Also, kommen direkt auf den Punkt. Ihr Mitarbeiter wird es Ihnen danken.

    Ich freue mich, wenn ich Ihnen einige Denkanstöße geben konnte und stehe Ihnen für Fragen, z.B. zu Ihrem möglichen Coaching, gern zur Verfügung. Am besten nehmen Sie per Mail Kontakt mit mir auf. Sie erhalten umgehend Ihre Antwort.

    Juan R. Sanchez

    May the force be with you.

  • 11 Punkte für erfolgreiches Coaching

    Coaching – Grundannahmen für erfolgreiches Coaching.

    Noch vor 15 Jahren wurde ein Coachee, der ein Coaching für sich beanspruchte, als in fragwürdiger Weise hilfsbedürftig oder ein Fall für die Therapie wahrgenommen. Erfreulicherweise hat sich die Einstellung des Top Level Managements und der Führungskräfte des mittleren Managements bezüglich Coaching geändert. In einigen Unternehmen existieren Coaching Pools mit entsprechend ausgebildeten Coaches. Immer mehr Führungskräfte aus allen Bereichen greifen auf die Hilfe, vorzugsweise externer Coaches zu, weil sie schwierige Aufgaben bewältigen müssen, für wichtige Fragen der eigenen Entwicklung Antworten suchen oder als neuer Mitarbeiter den Posten eines Geschäftsführers antritt.

    Welche Gründe auch immer vorliegen: Sie haben sich für ein Coaching entschieden!
    Sehr gut! Dann soll Ihnen dieser Beitrag helfen, das Beste aus Ihrem Coaching herauszuholen.

    Vor Ihrem Coaching sind einige Fragen und Standpunkte hervorzuheben.

    11 Punkte, auf die Sie als Führungskraft achten sollten, wenn Sie gecoacht werden:

    1. Besitzt der Coach ausreichend Lebens- und Praxiserfahrung? Das Durchschnittsalter eines erfahrenen Coaches in Deutschland beträgt 50 Jahre. Er arbeitet bzw. hat als Führungskraft gearbeitet und hat ca. 14 Jahre Coaching -Erfahrung.
    2. Achten Sie darauf, dass der Coach eine neutrale Position einnimmt. Er ist zwar von Ihrem Chef beauftragt worden, der ihn bezahlt, sollte jedoch nicht dessen verlängerter Arm sein.
    3. Sie sollten sich auf gleicher Augenhöhe begegnen. Väterliche Ratschläge, aus dem Eltern-Ich (Transaktionsanalyse) des Coaches sind hier fehl am Platz und wenig hilfreich bei Ihrer Lösungsfindung.
    4. Auch sollte der Coach seine Rolle als Coach wahren und sich nicht als der bessere oder erfahrenere Vorgesetzte verstehen, nach dem Motto: „Das habe ich früher anders gemacht“ oder „Das müssen Sie so machen“.
    5. Klären Sie im Vorfeld Ihre Ziele. Was soll nach dem Coachingprozess anders sein? Wie soll es nach dem Coaching sein? Achten Sie darauf, dass Sie realistische Ziele definieren. Formulieren Sie, was Sie erreichen wollen. Vermeiden Sie „Nicht-Ziele“! Eine andere Person zu verändern, ist kein Ziel. Beschränken Sie sich auf das, was Sie konkret beeinflussen können.
    6. Beschreiben Sie Ihre Situation so genau wie möglich. Achten Sie auf Details.
    7. Begegnen Sie Ihrem Coach als jemandem, der Sie bei Ihrer Lösungsfindung begleitet. Denn genau das ist seine Aufgabe. Er wird Sie zu keinem Zeitpunkt beurteilen.
    8. Erwarten Sie keine Lösungen vom Coach und drängen Sie ihn nicht, Ihnen zu sagen, wie Sie es seiner Meinung nach besser machen könnten. Im Coachingprozess geht es um Unterstützung des Coachees bei dessen individueller Lösungsfindung.
    9. Achten Sie darauf, dass der Coach über ein ausgewogenes Repertoire an Coaching-Tools verfügt wie z.B.: systemischer Ansatz, Arbeit mit Kommunikations- oder Konfliktmodellen, Umdeutung (Refraiming), paradoxe Intervention, Fragetechniken, Skalierung subjektiver Wahrnehmung.
    10. Erwarten Sie vom Coach auch Beratung? Nicht alle Coaches tun dies.
    11. Last but not least: Stimmt die Chemie zwischen dem Coach und Ihnen? Diese Frage sollten Sie als letztes beantworten.

    Haben Sie diese 11. Punkte mit positiven Ergebnis überprüft, steht Ihrem erfolgreichen Coaching nichts mehr im Wege.

    Ich freue mich, wenn ich Ihnen einige Denkanstöße geben konnte und stehe Ihnen für Fragen, z.B. zu Ihrem möglichen Coaching, gern zur Verfügung. Am besten nehmen Sie per Mail Kontakt mit mir auf. Sie erhalten umgehend Ihre Antwort.

    Juan R. Sanchez

    May the force be with you.